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Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit

Deichmann unterstützt engagierte Initiativen in Österreich mit 40.000 Euro

Wien, 05. Februar 2007. DEICHMANN engagiert sich für die beruflichen Zukunftsperspektiven von jungen Menschen. Zu diesem Zweck hat der Schuheinzelhändler einen Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit ins Leben gerufen. Das Unternehmen unterstützt innovative Initiativen, die benachteiligten Jugendlichen eine Berufsperspektive in Österreich bieten, mit insgesamt 40.000 Euro. Der Förderpreis richtet sich an kleine und mittelständische Betriebe sowie öffentliche Einrichtungen, die mit ungewöhnlichen Projekten Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten für benachteiligte Jugendliche bereit stellen.

"Die Jugendarbeitslosigkeit ist eines der Hauptprobleme unserer Gesellschaft. Wer keinen Beruf ausüben kann, bekommt schnell das Gefühl, in der Gesellschaft nichts wert zu sein. Das ist gerade für junge Menschen fatal", sagt Georg Müller, Geschäftsführer von DEICHMANN Österreich. Unternehmen und Einrichtungen, die Jugendlichen mit schwierigen Startbedingungen zu Arbeit und Ausbildung verhelfen, will der Schuh-einzelhändler daher finanziell unterstützen. Solch engagierte Arbeitgeber können bis zum 30. Juni 2007 ihre Projekte für den DEICHMANN-Förderpreis einreichen. Bewerbungsbögen stehen im Internet unter www.deichmann-foerderpreis.at zum Herunterladen bereit oder können unter der kostenlosen Service-Nummer 0810 810 105 (Ortstarif) beim Wettbewerbsbüro angefordert werden. Eine Jury mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft wählt die Gewinner aus. In zwei verschiedenen Kategorien, private Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, erhalten die jeweils drei besten Projekte Österreichs Geldpreise für ihr vorbildliches Engagement. Im Vorfeld werden auf Länderebene Regionalsieger gewürdigt.

Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit

Obwohl es der österreichischen Wirtschaft sehr gut geht, waren zum Jahreswechsel nach Angaben des Arbeitsmarktservices Österreich (AMS) mehr als 43.000 junge Menschen unter 25 Jahre ohne Arbeit. Besonders prekär ist die Lage für Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen, ohne Schulabschluss, mit Migrationshintergrund oder mit Behinderung. "Die größte Herausforderung für Arbeitgeber ist es, Menschen zu vertrauen, die auf den ersten Blick keinen vorbildlichen Lebenslauf haben", sagt Heinrich Deichmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Europas größtem Schuheinzelhändler und Initiator des Förderpreises. "Doch gerade benachteiligte junge Menschen sind besonders motiviert, sich und anderen zu beweisen, was sie leisten können. Deshalb möchten wir Unternehmer und Initiativen unterstützen, die die Herausforderung annehmen und den Schwächsten un-serer Gesellschaft eine echte Chance geben." In Deutschland hatte Deichmann den Preis bereits 2005 zum ersten Mal vergeben und stieß damit in der Öffentlichkeit auf große Resonanz. 

Der Schuheinzelhändler DEICHMANN beschäftigt an 106 österreichischen Standorten 737 Mitarbeiter. "Das Unternehmen muss den Menschen dienen" lautet die Firmenphilosophie des Familienbetriebs. Damit sind so-wohl die Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten als auch Menschen in Not gemeint. So engagiert sich Europas größter Schuheinzelhändler neben dem Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit vorrangig seit 30 Jahren mit eigenen Hilfsprojekten in Indien und seit 10 Jahren in Tansania/Afrika.

Weitere Informationen und Kontakt:

Silvia Kosbow
Kommunikation Österreich
Tel.: 01 / 7986400-0
silvia_kosbow@deichmann.com

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